AUSSCHREIBUNG

eines künstlerischen Plakatwettbewerbs

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Der Arbeitskreis Forensik im Psychosozialen Plenum der Stadt Herne (AKF) ist eine unabhängige Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die den Gedanken der Forensischen Psychiatrie auf kommunaler Ebene vertreten. Seine Gründung erfolgte als Antwort auf die massive, intolerante Ablehnung eines Klinikprojektes der Landesregierung in Herne.

Forensische Psychiatrie wird verstanden als wesentliches Element eines humanen und rechtsstaatlichen Strafrechts. Zugleich obliegt ihr als Bestandteil des Gesundheitssystems die Versorgung psychisch Kranker, hier speziell psychisch kranker Straftäter.

Ziel der Arbeit des AKF ist es, durch Information und Argumentation für ein Verständnis psychisch Kranker und für Akzeptanz der forensischen Psychiatrie in der Öffentlichkeit zu werben. Vorurteilsbehafteter Ablehnung und Stigmatisierung soll entgegengetreten werden, die Ängste und Sicherheitsbedürfnisse der Menschen werden ausdrücklich anerkannt. Es gilt forensische Psychiatrie als Bestandteil eines gemeindenahen Gesamtversorgungskonzeptes zu verankern.

Der Arbeitskreis Forensik schreibt einen Plakatwettbewerb unter Herner und Gelsenkircher Künstlerinnen und Künstlern aus. Zweck dieser Aktion ist es, Existenz und Wirken des AKF öffentlich sichtbar zu machen, gleichzeitig die Diskussion um die Bedeutung der forensischen Psychiatrie zu fördern.

Für die Teilnahme am Wettbewerb gelten folgende Bedingungen:

Teilnehmerkreis: Der Wettbewerb ist offen für alle Künstler/innen, die in Herne oder Gelsenkirchen wohnhaft, tätig oder geboren sind bzw. einen besonderen Bezug zur Wettbewerbsaufgabe geltend machen können.

Laufzeit: Wettbewerbsbeginn: 30. April 2002, Wettbewerbsabschluss: 19. Juni 2002

Preise: 1. Preis: 750 €, 2. Preis: 500 €, 3. Preis: 250 €, Anerkennungen: 125 €

Jury: Fachpreisrichter: Dr. Hans Günter Golinski (Museum BO), Uwe Obier (Städtische Galerie LÜD), Dr. Ferdinand Ulrich (Vestisches Museum RE)

Sachpreisrichter: Ilse Wagenschütz, Ernst Wissel (jeweils AK Forensik)

Technische Bedingungen:

Entwurfsgröße: mind. A2 (Plakatgröße: ca. 50/70)

Realisierungstechnik: Siebdruck (Handabzüge)

Abgabe in anonymem Umschlag. Die Entwürfe selbst dürfen keine Signaturen, Namen oder Kennzeichen tragen, die den Verfasser erkennbar machen können. Sie sind rückseitig mit einer 6-stelligen Kennzahl zu versehen, deren Entschlüsselung in einem verschlossenen Briefumschlag mit gleicher Kennzahl erfolgt.

Sonstiges:

  • 3 Wochen nach Wettbewerbsbeginn bietet der AKF den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Informationsgesprächsrunde an, in der inhaltliche und technische Fragen erörtert werden können. Termin: 21. Kalenderwoche 2002 (20.-24. Mai).
  • Die Wettbewerbsteilnahme ist dem AKF anzuzeigen, damit weiteres Informationsmaterial zugestellt werden kann. » AK Forensik, Hermann-Löns-Str. 47, 44623 Herne, Tel. 02323/57463, Fax 02323/917854
  • Die prämiierten Entwürfe gewinnen die uneingeschränkte Verwertbarkeit durch den AKF.
  • Es ist vorgesehen alle eingereichten Entwürfe in einer Eröffnungsveranstaltung öffentlich vorzustellen. Es wird erwartet, dass auch die nicht prämiierten Entwürfe über die gesamte Ausstellungsdauer gezeigt werden können.
  • Der AKF plant die eingereichten Arbeiten auch andernorts zu präsentieren.
  • Nach Abschluss der Ausstellung(en) werden die nicht prämiierten Arbeiten an die Verfasser zurückgegeben.
  • Der AKF wird — soweit finanzielle Mittel zur Verfügung stehen — einen Ausstellungskatalog herausgeben.


Dieser Plakatwettbewerb 
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