[ Thema: Klinikneubauten ]

Forensik aktuell

Ausgewählte Medienberichte zu den Themen Forensische Psychiatrie, Maßregelvollzug, Klinikneubauten usw.

Hinweis: Manche der ausgewerteten Zeitungen stellen nach einiger Zeit ihre im Internet veröffentlichten Artikel in ein Archiv ein oder löschen sie ganz. Es kann daher vorkommen, dass manche Links ins Leere gehen. In einem solchen Fall bitten wir Sie um eine entsprechende Mitteilung an uns. → AK Forensik

Rheinische Post, 7. März 2009

Bedburg-Hau (NW): Umzug in den Neubau

Goch Die forensischen Stationen in den Rheinischen Kliniken Bedburg-Hau ziehen um – in den Neubau, auf neue Stationen. RP-Redakteur Matthias Grass sprach mit Dr. Jack Kreutz, Fachbereichsleiter Forensik, der den Überblick über das große Unterfangen hat.
Herr Dr. Kreutz, der Umzug einer Klinik ist eine große logistische Aufgabe – sind Sie im Umzugsstress?
Dr. Jack Kreutz Nun ja, wir haben versucht, alle Pannen vorweg zu planen. Die Patienten haben alle ihr Hab und Gut in Kartons verpackt. Diese Kartons wurden kontrolliert und versiegelt, in das künftige Patientenzimmer gebracht und dort eingeschlossen. Außerdem mussten aus einigen Stationen auch neu angeschaffte Betten mitgenommen werden, haben manche Patienten Kleinmöbel oder Stereoanlagen. Der Patient hat zudem ein Handgepäck von rund 20 Kilogramm und zieht – etwas später – seinen Kartons hinterher in die Zimmer. Die betroffenen 250 Patienten wurden in Gruppen eingeteilt und auf die Zimmer verteilt. Da wir aus vier Stationen fünf machen können, konnten wir mit dem Umzug auch Spannungen entzerren, also die Gruppen bei Bedarf neu einteilen. [mehr …]

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Allgäuer Zeitung, 6. März 2009

Kaufbeuren (BY): Ausbau der Forensik geplant

Kaufbeuren Aus allen Nähten platzt die forensische Klinik am Kaufbeurer Bezirkskrankenhaus (BKH). Deshalb wird nun über einen Ausbau der Einrichtung nachgedacht. "In den vergangenen Jahren ist der Belegungsdruck immer weiter gestiegen", so Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, auf Nachfrage der AZ.
Noch 2003 gab es 90 Betten, im Jahr 2009 sind es 150 Betten. "Damit hat die Forensik inzwischen die Größe eines durchschnittlichen Kreiskrankenhauses", erläutert Düll weiter. Die Steigerung der Patientenzahl war früher bereits von Experten vorhergesagt worden. "Sie liegt nun auch in Kaufbeuren im bayerischen Schnitt." Das Problem: Aus Platzproblemen liegen die Stationen über das BKH verteilt, obwohl schon allein aus Gründen der Sicherheit eine Konzentrierung um den bereits bestehenden Kernbereich – den sogenannten C-Bau – im Westen des Krankenhauses sinnvoll wäre. [mehr …]

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Märkische Allgemeine, 26. Feb. 2009

Brandenburg (BB): Klinik wird erweitert

Erhebliche Veränderungen stehen bevor auf dem Gelände des Asklepios-Fachklinikums auf dem Görden. "Wir wollen die unwirtschaftlichen Strukturen auflösen und das Krankenhaus nach seinen Funktionen neu gliedern", berichtet Geschäftsführer Volker Thesing.
In enger Abstimmung mit dem Land Brandenburg wird der abgetrennte und ummauerte Maßregelvollzug erweitert, in dem psychisch kranke Straftäter behandelt werden. Zu den vorhandenen 121 Betten kommen 67 hinzu.
Ursprünglich war die Erweiterung im Maßregelvollzug Teupitz vorgesehen, den ebenfalls das private Krankenhausunternehmen Asklepios betreibt, wie Geschäftsführer Sven Reisner berichtet. Doch das dort vorgesehene Bauland befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet, der einstige Weinbau dort soll wieder belebt werden. [mehr …]

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Augsburger Allgemeine, 14. Feb. 2009

Günzburg (BY): Klinikneubau mit Lehrstuhl

Günzburg Es waren zwei interessante Neuigkeiten, die Dr. Ernst Baljer den schwäbischen Bezirksräten gestern in Günzburg verkündet hat: Zum einen soll voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Aushub für den Neubau der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie auf dem BKH-Gelände begonnen werden. Dabei geht es um ein Vorhaben, das knapp 20 Millionen Euro kostet. Zum anderen gibt es "klare Signale" der Universität Ulm, dass am BKH Günzburg 2010 ein Lehrstuhl für forensische Psychiatrie eingerichtet wird. "Es wäre die erste Uniklinik für forensische Psychiatrie in Europa mit einem Bettenanteil", sagte der Ärztliche Direktor. [mehr …]

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Herne, 27. Jan. 2009

Herne (NW): Grundsteinlegung für neue Klinik

Wann immer der Bau eines wichtigen Gebäudes beginnt, werden Anwohner wie Beteiligte zur offiziellen Grundsteinlegung gebeten. Meist ist die Stimmung dann durchaus fröhlich-optimistisch, das neue Bauwerk weckt Hoffnungen. Als gestern in Bickern der Grundstein für die umstrittene Maßregelvollzugsklinik gelegt wurde, war von positiven Erwartungen indes nicht viel zu spüren.
Die jahrelangen Diskussionen um den Standort, die Gerichtsverfahren, die Ängste der Nachbarn in Bickern und Bismarck – all das war während der Feierstunde stets gegenwärtig. Die Entscheidung, eine Klinik für psychisch kranke Straftäter mitten in einem Wohngebiet zu errichten, sei für viele "zum Teil ein Schock" gewesen, sagte Uwe Dönisch-Seidel, Landesbeauftragter für den Maßregelvollzug. [mehr …]

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Aachener Zeitung, 21. Jan. 2009

Düren (NW): Bald Baubeginn für neue Station

Düren. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat einen baldigen Baubeginn für das schon seit zwei Jahren geplante neue Stationsgebäude im Forensischen Dorf der Rheinischen Kliniken versprochen. Der Neubau soll Platz für 20 psychisch kranke Straftäter bieten, zudem soll die Arbeitstherapie räumlich erweitert werden.
Mit Nachdruck hatten sich Jens Bröker (SPD), Vorsitzender des für die Klinik zuständigen Krankenhausausschusses, und Harry K. Voigtsberger, Direktor des Klinikträgers Landschaftsverband Rheinland, in einem Schreiben an Laumann für eine schnelle Realisierung der Baumaßnahmen eingesetzt. [mehr …]

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Rheinische Post online, 15. Jan. 2009

Bedburg-Hau (NW): Baumängeln abgeholfen?

Bedburg-Hau Seit Montag läuft er, der Probelauf im Forensik-Ersatzneubau in den Rheinischen Kliniken in Bedburg-Hau. Mit Erfolg. Trotz der langen Mängelliste sind bisher keine Probleme aufgetaucht, ein fader Beigeschmack bleibt.
Die Türen schließen jetzt. Das war im Forensik-Ersatzneubau nicht immer der Fall. Im Gegenteil, lang war sie, die Liste der Sicherheits- und Funktionsmängel. Fenster, die sich nicht öffnen ließen. Farbe, die von den Wänden blätterte. Duschen, in denen das Wasser nicht ablief. Und eben die Türen, die nicht schlossen. Genau nach diesen Mängeln erkundigten sich gestern auch die Mitglieder des Krankenhausausschusses, der im Kasino der Rheinischen Kliniken in Bedburg-Hau tagte.
Zum Hintergrund: Der knapp 30 Millionen teure Neubau, geplant und ausgeführt vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) Nordrhein-Westfalen, war so belastet, dass Miguel Freund, Chef des LVR-Maßregelvollzugamtes, bei der feierlichen Einweihung im vergangenen Juni die Übernahme verweigerte. Zugleich forderte er den Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel als Bauherr, auf, die Mängel zu beseitigen. [mehr …]
→ Frühere Meldung:
[Pfusch am Bau – 22.12.2008]

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Neue Rhein Zeitung, 22. Dez. 2008

Bedburg-Hau (NW): Pfusch am Bau

Patientenaufstand im neuen Forensiktrakt der Rheinischen Kliniken in Bedburg-Hau bei Kleve. Pfleger werden als Geiseln genommen. Die Situation droht zu eskalieren. Ein Sondereinsatz-Kommando rückt an. Die Spezialkräfte entschließen sich, ins Gebäude einzudringen. Durch die eigens dafür installierten Einstiegsluken wollen sie sich Zugang verschaffen. Doch sie werden mit einem unüberwindbaren Problem konfrontiert: Die Gitter lassen sich nicht herausnehmen. Dabei sollten sie herausnehmbar sein …
Keine Fiktion, sondern Realität. Und der Fehler mit den einbetonierten Einstiegsluken ist kein Einzelfall. Glücklicherweise wurde er rechtzeitig entdeckt: bei einem "Probeeinsatz" des SEK vor ein paar Wochen. Am 17. Juni wurde der neue Forensik-Komplex auf dem Gelände der Rheinischen Kliniken Bedburg-Hau mit einer symbolischen Schlüsselübergabe eröffnet – bezugsfertig ist er aber auch ein halbes Jahr später noch längst nicht. Denn der Neubau, in den das Land NRW 27 Millionen Euro investierte, weist etliche Baumängel auf. Aufgelistet füllen sie 67 DIN A-4-Seiten. [mehr …]
→ Weiterer Artikel:
[Forensik: Probelauf beginnt – Rheinische Post, 23.12.]

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Rhein-Neckar-Zeitung, 19. Dez. 2008

Wiesloch (BW): Station 05 im restaurierten Altbau

Wiesloch. Eine Perle der Jahrhundertwende-Baukunst steht frisch restauriert auf dem Gelände des PZN: Das älteste Haus des Ensembles aus dem Jahr 1905 beherbergt nun die neue Station 05. Ein liebevoll gestaltetes Jahrhundertwende-Gebäude mit Garten und ein hochkomplexes elektronisches Schließsystem am Eingang – in diesem Spannungsfeld leben die Patienten und Mitarbeiter der halboffenen Forensik-Station. Auf der einen Seite möchte man die Patienten individuell fördern und in ein selbst verantwortetes Leben begleiten. Auf der anderen Seite leben hier Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen und gefährdet sind, weitere Straftaten zu begehen. Die Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit werden auf der neuen Station 05 groß geschrieben. [mehr …]
→ Frühere Meldung:
[Kompletter Neubau geplant – 14.10.2008]

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Oberhessische Presse, 16. Dez. 2008

Marburg (HE): Neubau für Jugendforensik

Marburg. Anfang nächsten Jahres soll auf dem Gelände des Zentrums für Soziale Psychiatrie (ZSP) in der Cappeler Straße ein Neubau der Jugendforensik errichtet werden. Das Haus soll Ende 2010 eröffnet werden.
Das bestätigte Tobias Heinz, Pressesprecher des hessischen Sozialministerium gestern auf Anfrage der OP. Das Ministerium wird dort gemeinsam mit dem ZSP zehn Plätze für Jugendliche schaffen, die im Maßregelvollzug behandelt werden. Bislang gibt es acht Forensik-Plätze, die in einer Station der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Lahnhöhe untergebracht sind. [mehr …]

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